VIVIANE KUDO

VIVIANE KUDO

INFO



Die Kritiker sind sich einig: "Eindringlich, intensiv und schön" ist die "gar nicht gewöhnliche gar zauberhafte Musik" von Viviane Kudo und Jo Schultz. "Einfühlsam und stimmgewaltig", mit "Flair und Grazie" und "angenehm unprätentiös" präsentieren die beiden ihre "feinsinnigen Lieder jenseits von Zeitgeist- und Schubladendenken". Das sind natürlich nur Worte. Wer sich aber einmal auf das intensive Hörerlebnis und die gefühlvolle Hingabe eines Kudo-Konzerts eingelassen hat, wundert sich über die Einhelligkeit der Urteile nur wenig. Nach vielen Konzerten im In- und Ausland und einer kleiner Live-Pause 2015 präsentieren Viviane Kudo und Jo Schultz nun ihre vierte CD "Little Detours". Die melancholische Grundstimmung ist geblieben, aber alles ist etwas positiver geraten. Auch textlich beziehen sich eigenwilligen musiklalischen Kleinode eher auf das Leben und Lieben im Hier und Jetzt und weniger auf die Schmerzhaftigkeit des Vergangenen.



Viviane Kudos 4. CD

Jetzt erhältlich! Mehr Informationen hier.




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VIVIANE KUDO

HÖREN





NOTHINGS BETTER ON
THE ROADS NOT TAKEN




»Genauso ist das:
The grass it isn't greener on the other side !« (Jo)

ONE AND ONLY




»Die einzige Covernummer auf unserer vierten CD - die aber MUSSTE sein!!« (Viviane)

LET ME IN




»Gelebtes Leben! Gut, wenn man später Lieder daraus machen kann ...« (Jo)

MELLOW DOWN EASY




»Einer meiner absoluten Lieblingssongs auf unserer zweiten CD und im Liveprogramm« (Viviane)

WHISPER SWEET
NOTHINGS




»Dank an Martin Schmeing für die coole Maultrommel !!« (Viviane)

STILL RUNNING AGROUND




»Ich liebe die Art, wie Vivi diesen Country-Folk-Blues (?) singt. Entspannt und intensiv zugleich!« (Jo)

DEAD TO THE WORLD




»Haben wir live im Studio aufgenommen. Danke an die tollen Musiker, die Ihre Zeit, ihr Können und ihr Herz dafür gegeben haben!« (Viviane)

SAY IT NOW




»Ein bei uns etwas in Vergessenheit geratenes Lied, das wir nur sehr selten spielen.
Warum eigentlich?« (Viviane)

LAST NIGHT




»Dank an Andreas Müller und Ulli Daumann für den prima Groove!« (Jo)

YOU DON'T HAVE TO




»Lang, lang ist's her. Von unserer ersten CD ... « (Viviane)

I'M YOUR KILLER




»Ein Lied mit ungewöhnlicher Perspektive.« (Viviane)

IN LOVE




»This is just a Lovesong - no more and no less.« (Jo)


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VIVIANE KUDO

SEHEN






Viviane Kudo »A Day For Us«
CD »Another Short-Time Home«
Kamera: Manfred Pollert
Schnitt: Jo Schultz und Manfred Pollert.


Viviane Kudo Israel 2011
Eine Slideshow mit Impressionen von unserer Konzertreise
nach Israel und Ägypten.


Viviane Kudo Inseltour 2011
Bädertour?
Das machen doch normalerweise nur alternde Schlagerstars. Wir erinnern uns an tolle Konzerte und mind. 6 Arten zu den Auftrittsorten zu gelangen: Auto, Katamaran, Autofähre, Kleinflugzeug, Pferdekutsche, Bimmelbahn und Fahrrad mit Anhänger (!!).


Balcony Session
Dank an Gerd Fritsche und Frauke Lange, in deren schöner Wohnung wir in Berlin wir schon mehrfach übernachten durften. Das Video zeigt eine spontane Session auf dem Dachbalkon dieser Wohnung an einem regenrischen Tag. Der stark am Strassengeschehen interessierte Herr am Bass ist Christian Plinke ...



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VIVIANE KUDO

DISKOGRAPHIE






YOU DON'T HAVE TO


Ein neues Akus­tik-Duo: Namens­gebe­rin Vivi­ane Kudo ist Sänge­rin Vio­linis­tin, Toch­ter einer japan­ischen Konzert­pianistin. Ihr Part­ner, der Gitar­rist Jo Schultz, hat neben seiner Gi­tarre auch Man­do­line, Uku­lele und Ban­jo mit ins Stu­dio ge­bracht und sorgt mit stil­voller Be­glei­tung und klei­nen Verzie­rungen für ein stimmungs­volles Am­biente des An­fang zwanzig­jährigen Stimm­wunders. Gemein­sam kreier­ten sie fein­sinnge Lie­der jen­seits von Zeit­geist- und Schub­laden­denken. Im Mitte­lpunkt der 12 Eigen­kompo­sitionen stehen Stim­me und G­esang, pur und unver­fälscht. Beschau­liche Balla­den und mo­dernen Singer-/Song­writer Pop durch­weht gele­gentlich ein Luft­hauch Jazz. Weil sich die New­comer mit der Nen­nung von Ido­len bewußt spa­rsam geben, liegt es am Zu­hörer Pa­ralle­len zu en­tdecken. Zum Bei­spiel die Intel­ligenz von Suzanne Ve­ga, die Ver­trau­lichkeit Joni Mitchells oder die Zärt­lichkeit Rosie Thomas'. Zu­dem glänzt das Duo mit einem sehr er­fahrenen Um­gang mit Dyna­mik, was den Songs mal eine feine Inti­mität, dann wieder Schub­kraft verleiht. Kudos Stimme chan­giert derweil pro­blemlos und into­nations­sicher zwischem zärt­lichem Duk­tus und kraft­volleren Regis­tern. Eine durc­hweg gelun­gene Pre­miere.

Stefan Woldach (Akustik Gitarre 01/2011)





ANOTHER SHORT-TIME HOME


»Es ist diese Stim­me der deutsch-ja­pani­schen Künst­lerin - sie packt und geht unter die Haut bis mit­ten ins Herz. Und dann spürt man die Lie­be zum De­tail, die in den Steel­string-Gi­tarren­arrange­ments steckt. Gitar­rist Jo Schultz umfängt mit viel Fee­ling und Sinn für Ti­ming und Dy­namik den G­esang. Während 2010 die erste CD den Stand des frucht­baren Duos reprä­sentier­te sind die beiden Küns­tler nach vielen Ko­nzerten noch enger zusammen­gewachsen. Ab­gesehen von einer Maria-Mena-Coverver­sion stammt das Ma­terial aus eigener Feder und bei bei den Arrange­ments gönnt man sich nun mehr Brei­te. Wäh­rend Jo Schultz an Per­kussion und Ban­jo über­zeugt, darf auch Vi­viane Kudos E-Piano nicht fehlen. Als i-Tüpfel­chen gibt es mehr Bei­träge von Gäs­ten. Schön und prägend ist da zum Bei­spiel die Hammond­orgel von Martin Schmeing, das Cello von Stefan Mertin und echter Band­sound bei drei Num­mern mit Bass und Schlag­zeug. Einer­seits ist es ein guter Ent­schluß, den facetten­reichen Gesang Viviane Kudos, der einen blei­benden Ein­druck hinter­läßt, in den Vorder­grund zu stellen. Auf den zwei­ten Blick über­zeugt jedoch gerade die eng verwo­bene Duo­arbeit. Und so steht am Ende ein Ergeb­nis, das viel größer ist als die addier­ten Bei­träge aller Beteilig­ten. Chapeau!«

Jens Hausmann (Akustik Gitarre 05/2012)




ASHEN DAYS (MAXI CD)


»Man hat Mascha Kaléko ver­glichen mit Morgen­stern, Kästner, Ringel­natz, aber das trifft es nicht. Sie hat deren Ver­spielt­heit, sati­rische Schär­fe und Sprach­witz, aber es kommt ein Seh­nen hinzu, eine zarte Zer­brech­lich­keit, die den Atem neh­men kann …«
Jan Schulz-Ojala im ›Tagesspiegel‹

Die ruhig-intensive Stimme Viviane Ku­dos passt ganz her­vorragend zu den schmerz­vollen, spä­ten Ge­dichten Mascha Kalékos. Wie die Dich­terin, die Hei­mat, Kind und Mann verloren hat, immer noch den zwar nicht mehr hei­teren aber doch noch lako­nischen, mensch­lichen Ton ihrer frühen Ge­dichte trifft, ist fas­zinierend und an­rührend zu­gleich. Die tief­traurigen Lie­der verwen­den die authori­sierte englischen Über­setzung von Andreas Nolte. In zwei der vier Stücke webt der in z. Zt. in New York le­bende sy­rische Klari­nettist Kinan Azmeh, der u.a. schon mit Daniel Baren­boim zusammen­gear­beitet hat, eine sehn­suchts­volle, dunkle Farbe ...




LITTLE DETOURS


»In dem Old­timerbus, in dem Vivi­ane Kudo und Jo Schultz unte­rwegs sind, gibt es eine Warn­lampe, die auf­leuchtet, wenn die "Motor­drehzahl zu hoch" ge­fahren wird. Eine sol­che Leuchte könnte auch auf der Bühne stehen, wenn sie ihre Lie­der live prä­sen­tieren. Denn die bei­den sind da­für bekannt, wunder­schöne, ruhige Songs zu spie­len, denen durch die feine Stimme von Viviane Kudo ein ganz beson­derer Reiz ver­liehen wird. Eigent­lich be­steht da nicht die Ge­fahr überhöhter Takt­drehzahl. Aber halt. Das neue Album von Viviane Kudo enthält tat­sächlich Songs, die ein biss­chen flotter, fast fröh­lich daher­kommen. Der Ope­ner »Nothing´s Better On The Roads Not Taken« ist so eine fol­kige Nummer mit ameri­kani­schem Touch, die gera­dezu gute Laune ver­breitet. Aber auch hier be­steht nicht die Ge­fahr, dass Tan­zwut aus­brechen könnte. Die übri­gen Songs sind da­für zu ruhig und be­sinn­lich. Sie sind von einer traum­haften Stim­mung ge­prägt, die einen gut durch Herbst und Winter kommen lässt.

[...] »Little Detours« heißt das vierte Album von Viviane Kudo und enthält elf inten­sive Song­perlen, die mal melan­cho­lisch, mal nach­denklich und man­chmal ein­fach nur herr­lich- (oder viel­leicht besser frau­lich-)sinn­lich daher­kommen. [...] Außer­dem haben sie jetzt auch eine Fremd­komposition auf ihr Al­bum gebannt: "One & Only" von dem färöi­schen Sän­ger Teitur kennen viel­leicht Besucher von Live-Konzer­ten des Duos, denn damit erzeug­ten die Musi­ker zum Ab­schluß ihrer Kon­zerte eine ma­gische Atmos­phäre ...


Tom Bullmann in der ›Neuen Osnabrücker Zeitung‹



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KONZERT

KRITIKEN



Another Short-time Home
(CD-Kritik aus "Akustik Gitarre")


Intensive musiklische Reise (NOZ)

Schönheit nah am Jazz
(Hafencity News, Hamburg)


Töne wie Schneeflocken (NOZ)

Zauber ohne Firlefanz
(Neue Osnabrücker Zeitung)


Ruhige Musik fand großen Anklang
(Nordausgabe NOZ)


CD KRITIK ("You don't have to")
AUS "AKUSTIK GITARRE" 1/2011



ANOTHER SHORT-TIME HOME

CD-Kritik aus Akustik Gitarre 05/12

Es ist diese Stimme der deutsch-japanischen Künstlerin - sie packt geht unter die Haut und mitten ins Herz! Und dann spürt man die Liebe zum Detail, die in den Steelstring-Gitarrenarrengements steckt. Gitarrist Jo Schultz umfängt mit viel Feeling und Sinn für Timing und Dynamik den Gesang. Während 2010 die erste CD "You don't have to" den Stand des fruchtbaren Duos repräsentierte, sind die beiden auf dem neuen Album noch enger zusammengewachsen. Abgesehen von einer Maria-Mena-Coverversion stammt das Material aus eigener Feder, und bei den Arrangements gönnt man sich nun mehr Breite. Während Jo Schultz zusätzlich an Perkussion und Banjo überzeugt, darf auch Kudos E-Piano nicht fehlen. Als i-Tüpfelchen gibt es einige Beiträge von Gastmusikern, die das Album deutlich dichter klingen lassen als den Vorgänger. Prägend ist da zum Beispiel die Hammondorgel von Martin Schmeing oder das Cello von Stefan Mertin. Auch echten Bandsound mit Bass und Schlagzeug gibt es bei drei Nummern. [...] Einerseits war es sicher ein kluger Entschluß, den facettenreichen und charismatischen Gesang Viviane Kudos wieder in den Vordergrund zu stellen, schließlich wird gerade der als Erstes einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Auf den zweiten Blick überzeugt aber gerade die eng verwobene Duoarbeit. Und so steht am Ende ein Ergebnis, das so viel größer ist als addierten Beiträge aller Beteiligten.
Chapeau!

Jens Hausmann



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INTENSIVE MUSIKALISCHE REISE


Wie mit weichem Ton geformt: Das ist vielleicht eine Verbindung zwischen der Musik von Viviane Kudo und Jo Schultz und ihrem genialen Auftritt in der Töpferei Niehenke in Hasbergen. Auf ungewöhnliche Auftrittsorte ist das Duo spezialisiert, das seit jetzt zweieinhalb Jahren auf großartige Seelenspaziergänge zwischen Folk, Jazz, Soul und Blues mitnimmt. "Im vergangenen Jahr haben wir sogar einmal in einer Sauna gespielt", nennt die deutsch-japanische Sängerin ein Beispiel. Warm wurde dem Publikum auch diesmal zwischen dem gebrannten Ton der letzten von einstigen zehn Töpfereien am Hüggel. "Mellow Down Easy" stimmte darauf ein, was die Musik von Viviane Kudo und Jo Schultz macht: Runterkommen lassen, aber tiefgründig und voller Drive! Dieses traurige "Bigger at Night", das vom Zauber der Nacht und dem nüchternen Licht des nächsten Tages erzählt. Oder "Sky lanterns", poetische Schwermut mit federleichten Saiten und einer Stimme so glasklar und melancholisch wie der Nachthimmel, in den Laternen steigen bevor die Kerzen darin wie eine Liebe erlöschen. Jo Schultz' manchmal funkig groovende, manchmal wie von Pat Metheny auf "Upojenie" exotisch gezupfte Gitarre und Viviane Kudos faszinierende Stimme führen sich gegenseitig. Die Sängerin rundet den Klang mit einem Pianet und beim folkig-poppigen "Still Running Aground" auch als "erste Slide-Ukulele-Spielerin auf Erden" ab. "Liebeskummer ist und bleibt ein guter Komponist", erklärt Jo Schultz die allgegenwärtige Melancholie.



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SCHÖNHEIT NAH AM JAZZ


Es ist gleichzeitig schade und super, dass es an diesem eisigen Abend nur so wenige Gäste in das Steckelhörn und den Klub K gefunden hatten. Schade für die wirklich erstklassigen Künstler die ein größeres Publikum verdient gehabt hätten und super, das man so einen um so intimeren Abend mit Viviane Kudo und Jo Schultz verbringen durfte. Und die beiden hatten es wirklich in sich. Viviane Kudo mit einer Stimme, die den großen Versprechungen in der Ankündigung wirklich gerecht wurde, und als launiger Counterpart und Conferencier ihr Co Jo Schultz, der auch für die meisten Stücke verantwortlich zeichnet oder zumindest mitverantwortlich ist. Mit im Gepäck die erste CD, die Ende Oktober erscheint und ein echter Tipp für den Gabentisch oder auch nur so als Geschenk ist. Trotzdem ist Live natürlich noch etwas ganz anderes und muss erstmal gemeistert werden.

Doch das war für die beiden überhaupt kein Problem, ganz im Gegenteil: Gerade die zweistimmig gesungenen Stücke kommen live noch viel besser als auf ihrer CD. Das fand auch das Publikum und forderte immer mehr, bis schließlich nach der fünften Zugabe Viviane Kudo und Jo Schultz endlich entlassen wurden.


Für alle die das wirklich hörenswerte Konzert verpasst haben bietet sich am 8. November in Hamburg im Live Club die Gelegenheit das Versäumnis wieder gutzumachen. Rot im Kalender anstreichen und hingehen! Oder CD kaufen: Viviane Kudo - You don't have to



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TÖNE WIE SCHNEEFLOCKEN


Wenn jemand in diesen hektischen Zeiten voller Reizüberflutung in ein Konzert geht, darf es ruhig mal besinnlicher zugehen. Vor allem wenn ruhige Lieder so apart vorgetragen werden, wie es Viviane Kudo versteht. Zusammen mit dem Gitarristen Jo Schultz präsentierte die Sängerin im ausverkauften Lutherhaus ein Programm das überwiegend aus getragenen Melodien bestand. Bezaubernde Stimme und sympathische Ausstrahlung sind die Pfunde, mit denen Viviane Kudo wuchert. Da verzeiht man der Sängerin sogar, dass sie "Let it snow again" singt, wenn man gerade aus einem Schneegestöber in den Saal kommt. Aber sie singt auch über Ausflüge aufs Land oder über Wahrheiten, die man überraschend erfährt. Dabei schwebt ihre Stimme bisweilen auch in oberen Oktaven oder sie haucht und flüstert tief und sinnlich wie in der jazzig angehauchten Ballade "Don't apologize", einem sehr privatem Lied über das Zusammenleben.

Frische Klangfarben
Dann wird die Stimme flotter. Zum Beispiel in einem Lied über "Müßiggang und Liebe". "Gute Musik entsteht nicht um 8 Uhr morgens in einem muffigen Büro" erklärt Schultz. Daher heißt der Song "9 o'clock", ist folkig angehaucht und wird von einer Gitarre beflügelt, die sich auf 4 Akkorde beschränkt. Ansonsten begleitet Schultz ohne abgedroschene Phrasen, reduziert und dennoch dynamisch. Für zusätzliche Klangfarben sorgt Viviane Kudo, wenn sie zur Violine greift, um einige Lieder mit melancholischen Melodien zu verzieren. Regelrecht aufgeweckt und heiter wird es auf der Bühne, als das Duo den Song "Hit that Jive Jack" interpretiert, bekannt u.a. von Nat King Cole und Diana Krall. Der swingende Jazz steht dem hervorragend musizierenden Duo genauso gut wie die ruhigen Singer/Songwriter-Balladen, die die beiden selbst schreiben. Da Viviane und Jo erst seit einem halben Jahr zusammen arbeiten, müssen sie ab der zweiten Zugabe auf Material zurückgreifen, das sie bereits gespielt haben. Irgendwie ist auch das sympathisch ...

Tom Bullmann


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ZAUBER OHNE FIRLEFANZ


Mit freundlicher Genehmigung der
Autorin Marie-Luise Braun


Osnabrück. In rotes und blaues Licht getaucht steht Viviane Kudo auf der Bühne. Die Arme leicht angewinkelt, den Kopf ein wenig zur Seite geneigt. Mehr Bühnenschau gibt es nicht. Und mehr braucht es auch nicht, um die Zuhörer im Lutherhaus zwei Stunden lang mit Klang zu verzaubern.

Zwei Portionen Pommes und ein Schnitzel betrug das Honorar, das Martin Schmeing erhalten hat, weil er Viviane Kudo und Jo Schultz bei ihrer ersten gemeinsamen CD unterstützt hat. So sagt es die Sängerin. Zusammen mit Schultz hat sie die Stücke jetzt vorgestellt. Zu hören sind auf der CD auch drei Freunde der beiden, wie eben Martin Schmeing, der dem Stück "Work undone" mit dem Akkordeon einen Hauch besonderer Sehnsucht verleiht, bevor er noch im Applaus schnurstracks in den Zuschauerraum läuft, um weiterhin an den Reglern für stimmigen Klang zu sorgen. "Jetzt kommt ein ruhiges Stück" – dieser Spruch kehrt wohl bei jedem Konzert von Kudo und Schultz wieder. Aber die Ruhe ist facettenreich. Getragen werden die Stücke von Viviane Kudos warmer Stimme, die mal energiegeladen antreibt, sinnlich schmeichelt oder von Jo Schultz' Gesang wie im Tanz umschmeichelt und gestützt wird. Überwiegend spielen sie die Songs ihrer Platte, die allesamt aus der Feder von Kudo und Schultz stammen. Doch es gibt Ausnahmen, wie "Iris" von den Goo Goo Dolls aus dem Film "Stadt der Engel". "Das geht doch nicht, das ist doch Teenie-Pop", hatte sich Schultz erst gegen das Stück gewehrt. Doch in der Variation der beiden klingt es jazzig, mit spannungsgeladenem Rhythmus, an dessen Ende sie "I just want you to know who I am" wie ein Mantra wiederholen. Stimme und Gitarre ergänzen die beiden im Lauf des Konzerts durch Piano und Violine. Uli Daumann spielt Percussion und Udu, eine bauchige Trommel aus gebranntem Ton aus Nigeria. Musiker Nummer fünf ist Andreas Müller, er zupft den Bass. Stimmig auch das, trotz der knappen Probenzeit. Ruhig klingen sie, gelassen, reduziert. Und weil sie nicht so viel Zeit zum Proben hatten, müssen sie bei den Zugaben auf zuvor gespielte Stücke zurückgreifen. Macht nichts. Am Ende des Konzerts klingen sie noch entspannter. "And the sun comes out" singt Viviane Kudo zärtlich. Eine schöne Beschreibung für den gesamten Abend.



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RUHIGE MUSIK FAND GROSSEN ANKLANG


Viviane Kudo und Jo Schultz
mit gelungenem Konzert


Die Ansage "jetzt kommt ein ruiges Stück" entwickelte sich zum Running Gag des Abends. Denn die meisten, beinahe alle, Stücke waren eher ruhig - und sollten es auch sein. Ganz bewußt hatte Birgit Lindlage, Leiterin der Musikschule "Forum Muzaik", ein Duo ausgewählt das Kooperationspartnern, Mitarbeitern und Freunden des Hauses - sozusagen als Weihnachtsgeschenk - ein gewollt unaufgeregtes Konzert bot. Die vielen geladenen Gäste genossen am Freitagabend sichtlich die von Viviane Kudo und ihrem Partner dargebotenen Stücke. Passend dazu war der ohnehin mit einer ganz besonderen Atmossphäre ausgestattete Raum in der früheren Mühle nur mit Kerzen ausgeleuchtet. [...] Das "Konzert der leisen Töne" begann mit Balladen, die wohl am ehesten der Folkmusik zuzordnen sind. "Let it snow again" oder "Work undone" sang Viviane Kudo mit einer wunderschönen und zugleich energiegeladenen Stimme. Sorgfältig wird jeder Ton in den Raum gestellt. Harmonisch bestens aufeinander eingestimmt erzählen die beiden Musiker mit jedem Song eine neue Geschichte. Weiter gings mit jazzig angehauchten Melodien. In den Songs geht es vor allem um Zwischenmenschlches, Hauptthema war die Liebe in all ihren Facetten: Zärtlichkeit und Vertrauen (z.B. in "Noboby knows that but you") aber auch die andere, die dunkele Seite der zerbrochenen, unerfüllten Liebe (z.B. "Don't apologize" oder "Those unspoken words") [...] Bis auf "Hit that Jive Jack" von Nat King Cole und "Calm under the waves" von Maria Mena stammten sämtliche Stücke des Abends aus der Feder des Duos. Ob Eigenkomposizion oder Coversion: Die Stücke wurden immer in einer spannungsgeladenen Intensität vorgetragen, die jeden einzelnen Song zu einem Erlebnis machte. Der begeisterte Beifall zeigte, dass Birgit Lindlages rund zweistündiges "Weihnachtsgeschenk" beim Publikum bestens angekommen war.



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CD KRITIK AUS "AKUSTIK GITARRE"

"Ein neues Akustik-Duo: Namensgeberin Viviane Kudo ist Sängerin Violinistin, Tochter einer japanischen Konzertpianistin und 2009 Gewinnerin des "Study-Up" Awards. Ihr Partner ist Jo Schultz bekannt auch als Gitarrist der Comedy-Truppe "Die Angefahrenen Schulkinder". Hier jedoch macht er Ernst, hat neben seiner Gitarre auch Mandoline, Ukulele und Banjo mit ins Studio gebracht und sorgt mit stilvoller Begleitung und kleinen Verzierungen für ein stimmungsvolles Ambiente des Anfang zwanzigjährigen Stimmwunders. Gemeinsam kreierten sie feinsinnge Lieder jenseits von Zeitgeist- und Schubladendenken. Im Mittelpunkt der 12 Eigenkompositionen stehen Stimme und Gesang, pur und unverfälscht. Beschauliche Balladen und modernen Singer-/Songwriter Pop durchweht gelegentlich ein Lufthauch Jazz. Live interpretiert das Duo hin und wieder Klassiker von Nat King Cole, Maria Mena oder Stevie Wonder. Man spürt auch hier weiten Horizont - obwohl sich die Newcomer mit der Nennung von Idolen bewußt sparsam geben, um Atribute wie "größenwahnsinng anmaßend oder schlichtweg doof" von vornherein zu vermeiden. Es liegt am Zuhörer Parallelen zu entdecken. Zum Beispiel die Intelligenz von Suzanne Vega, die Vertraulichkeit Joni Mitchells oder die Zärtlichkeit Rosie Thomas'. Zudem glänzt das Duo mit einem sehr erfahrenen Umgang mit Dynamik, was den Songs mal eine feine Intimität, dann wieder Schubkraft verleiht. Kudos Stimme changiert derweil problemlos und intonationssicher zwischem zärtlichem Duktus und kraftvolleren Registern. Gelegentliche Einwürfe von Fender Rhodes, Hammond Orgel und Perkussion sorgen für die Farbtupfer dieser durchweg gelungenen Premiere."



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Verantwortlich: | Viviane Kudo
c/o schultz' büro | Katharinenstr. 95 | 49078 Osnabrück | Telefon: 0541-2051548
Email: info@viviane-kudo.de
Ust.-IdNr.: DE153845489
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